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Bartholomä - Dorf am Rande des Himmels

Laubenhart wird zu Bartholomä - Ein kurzer geschichtlicher Rückblick
Sein geschichtliches Werden verdankt Bartholomä wohl seiner zentralen Lage in einem alten, hochgelegenen Urstromtal. Hier oben kreuzten sich schon in sehr früher Zeit Handelswege, wohl schon von den Römern angelegt, die das Fils- und Remstal mit den wichtigen Handelszentren Ulm und Augsburg verbanden.
Ursprünglich hieß das Dorf Laubenhart. Die dem Heiligen Bartholomäus geweihte Kirche, aber wohl noch mehr das schon im 15. Jahrhundert gewährte Marktrecht und der damit bis zum heutigen Tag bestehende Bartholomäusmarkt gaben dem Dorf seinen heutigen Namen.
Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte wurde Bartholomä von seinen vielen Besitzern häufig verkauft, getauscht, vererbt oder verpfändet. Als erster Besitzer wird Pfalzgraf Adalbert von Donauwörth-Dillingen genannt. In lockerer Folge traten das Kloster Anhausen, die Grafen von Öttingen, die Grafen von Rechberg, die Herren von Woellwarth, ein Bürgermeister Schad aus Ulm, die Herren von Wollmershausen und Maximilian vom Holz in die Besitzerrolle, ehe Bartholomä 1806 zu Württemberg kam.
Unvorstellbar bescheiden muss das Leben der Menschen auf dem wasserarmen Albuch gewesen sein. Abgesehen von den etwa acht größeren Hofbesitzern, dürfte der Rest der Bevölkerung am Rande des Existenzminimums gelebt haben. Taglöhnern in Feld und Wald, Besenbinden, Beeren und Pilze sammeln und kleinere Tätigkeiten aus handwerklichem Schaffen dürften die einzigen Einnahmequellen gewesen sein.
Heute ist Bartholomä eine attraktive Wohngemeinde mit hohem Freizeit- und Erholungswert. In waldreicher Gegend liegt Bartholomä rund 650 m üN.N. hoch auf dem Albuch und bietet ausgedehnte Wander- und Radwege, einladende Gasthöfe und eine wunderschöne Landschaft.
Die durch die Höhenlage des Ortes bedingte gute Luft und die wunderschöne Landschaft des Albuchs machten Bartholomä in den letzten Jahren für die Naherholung und für Kurzurlauber immer beliebter - Im Dezember 1991 erhielt die Gemeinde das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort".

